Erotik-Spamming in sozialen Netzwerken

17.09 2009

[nggallery id=16] Einschlägige und zumeist plumpe Erotik-Werbung hat so ziemlich Jeder Mal in seinem E-Mail-Postfach gehabt. Jetzt legen die Schmuddel-Anbieter in den sozialen Netzwerken nach. Im Rennen um die Gunst all der Tweeter und anderen sozialen Netzwerker versucht nun die Porno- und Erotik-Industrie ihren Teil vom Kuchen abzubekommen. Und drängt massiv in die Netzwerke.

Laut dem Sicherheitsanbieter BitDefender enthalten schon heute 15 Prozent des gesamten Gezwitschers auf Twitter pornografische Spams. Doch nicht nur der Microblog-Dienst Twitter hat Probleme mit Porno-Spamming. Auch bei dem größten deutschen sozialen Netzwerk Facebook geht man inzwischen von rund 7 Prozent Erotik-Spam bei den kommunizierten Inhalten aus. Und MySpace bereits von 10 Prozent Spamming aus dem Rotlichtmilieu.

Bleibt nur noch die Netzwerk-Sperr-Funktion für Kontakte zu aktivieren, obwohl auch in Deutschland Spamming strafbar ist. In den USA wurde bereits 2007 auf Basis einer neu gesetzten Anti-Spam-Gesetzgebung ein Präzedenzfall geschaffen, als die Spammer Jeffrey A. Kilbride und James R. Schaffer aus Arizona wegen zu fünf Jahren Haft verurteilt wurden.

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