Im gestrigen Blog wurde deutlich, warum die Nutzung von Social Media eine verbesserte Webpräsenz zur Folge hat und dass über Social Networks wie Facebook teilweise schon mehr Traffic für eine Seite generiert wird als über Suchanfragen auf Google. Das kommt daher, dass die Vielen Nutzer von Social Media Plattformen, diese auch als Suchmaschinen nutzen und dementsprechend Traffic generieren.
Heute stellt sich die Frage, wie sich ein Unternehmen strategisch vorteilhaft auf Facebook positioniert. [nggallery id=44]
1. Schritt: Profil einrichten und aufbauen
Jetzt gilt es, sich auf Facebook anzumelden und ein eigenes Profil einzurichten. Wichtiger als das Profil wird im Weiteren die Fanseite werden, da deren Inhalte (im Gegensatz zu den Profilen und Gruppenseiten auf Facebook) offen sind und daher auch von Suchmaschinen indexiert, dass heißt von deren Suchroboter erfasst werden können. Darin liegt der 2. Schritt zur Erhöhung der Webpräsenz.
2. Schritt: Einrichten einer Fanseite
Eine Fanseite richtet man direkt auf der Facebook-Startseite ein (Unter dem Registrierungsfeld ist der Link Erstell eine Seite …) Dabei sollte der Titel eindringlich sein. Entweder man benutzt den Namen des Unternehmens, der Marke oder des Produktes oder man schaut nach guten, beschreibenden Namen. Üblicherweise gilt: Je kürzer der Titel, umso besser, weil bei jedem Update vor jedem Post dieser Seitentitel steht. Nachdem man sämtliche Einstellungen getätigt und die Seite mit einem Profil verknüpft hat, erreicht man die Fanseite indem man in der Suche den Namen der Seite eingibt.
3. Schritt: Das Bild
Bildsprache wird auf der ganzen Welt verstanden, überwindet demnach Sprachbarrieren und ist der erste Anziehungspunkt der Seite. Daher sollte das Profilbild entweder ein entsprechendes Logo enthalten oder eben Bezug zum Inhalt der Fanseite haben. Die optimale Bildergröße liegt dabei bei 200 Px (Breite) x 600 Px (Höhe).
4. Schritt: Kurzbeschreibung
Unter dem Profilbild der Fanseite gibt es die Möglichkeit, einen kurzen Text über die jeweilige Marke, das Produkt oder Unternehmen zu veröffentlichen. Auch Links können hier eingetragen werden, dabei darf jedoch nicht das http:// vor dem www. vergessen werden (da sonst kein Link generiert wird).
5. Schritt: Den Benutzernamen sichern
Ab einer Fangemeinde von 25 ist es möglich eine so genannte Vanity-URL zu sichern. Dabei handelt es sich um eine Art „Wunschkennzeichen“, welches an die Facebook-URL (anstatt der langen und teilweise etwas kryptischen Namen-Zahlen-Folge) in der URL angehängt wird (www.facebook.com/vanity-URL).
6. Der Landing-Tab
Für Nicht-Fans kann man ein Landing-Tab generieren, in dem SEO-optimierte Keywords stehen, Links und Video enthalten sind und Bilder angezeigt werden. Dies ist möglich indem die Facebook-Markup-Language Applikation geladen wird (in die Suche FBML app eingeben). Die FBML Einstellungen kann man bearbeiten, indem man auf der Fanseite unter Seite bearbeiten bei FBML die entsprechenden Einstellungen vornimmt. Dazu gibt es ein Developer-Wiki mit vielen Beispielen, welche man auf der Developer-Plattform von Facebook ausprobieren kann.
7. Blogs importieren
Wenn schon ein Webblog vorhanden ist, kann dieser auf der Fanseite integriert werden. Dafür nutzt man die „Notes“-Applikation. Eine genaue Anleitung findet man hier. Nun werden alle Blog-Einträge auch auf der Fanseite veröffentlicht. Weiterhin besteht die Möglichkeit mit Applikationen wie NetworkedBlogs, seinen Webblog im Blogspot auf Facebook zu veröffentlichen.
9. Gemeinschaftsgefühl erzeugen
Eine Social Media Seite lebt von der Kommunikation, daher ist es wichtig, dass auf der Fanseite auch Kommunikation stattfindet. Am besten werden die Einstellungen so getätigt, dass auch Fans Bilder, Videos und weitere Einträge auf der Pinnwand („Wall“) veröffentlichen können. Dann sollten die Fans dazu ermutigt werden, dies zu tun. Das erzeugt eine starke Bindung und Gemeinschaftsgefühl. Damit das funktioniert gehört es dazu, auf die Fans einzugehen.
Eine Fanseite funktioniert nicht nur in eine Richtung; gerade der Austausch mit Fans ist wichtig. Also: antworten, bedanken, vorschlagen etc. So wird deutlich, hier handelt es sich um eine Organisation, ein Unternehmen oder eine öffentliche Person, die sich um seine Kunden kümmert. Das Gefühl der Richtigkeit und Wichtigkeit wird vermittelt und damit die Gemeinschaft gestärkt.
10. Twitter
Zu guter Letzt sollte die Seite noch mit dem Twitter-Konto verbunden werden (nach Aufruf der Fanseite oben). Dann werden alle Inhalte, die auf der Fanseite gepostet werden zugleich getwittert – eine weitere Traffic-generierende Quelle. Im Übrigen ersetzt die Twitter-Suche schon für Viele eine Suchmaschine.



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[...] Wie das geht und warum das Spaß macht – dazu mehr im 2. Teil. szu='http%3A%2F%2Fwww.mcnewsblog.de%2F2009%2F10%2Fwebprasenz-durch-social-media-zum-beispiel-facebook-teil-1%2F'; szt='Webpr%C3%A4senz+durch+Social+Media%3A+zum+Beispiel+Facebook%2F+Teil+1'; [...]
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