Social Networks erhöhen die Sichtbarkeit von Personen, Unternehmen, Marken, Produkten und Dienstleistungen im Web. Denn mit Facebook, Twitter & Co werden zum einen neue Inhalte generiert und zum anderen wird Konsumenten damit eine neue Variante geboten, wie sie online Medieninhalte finden können. Diese stehen dann eben nicht mehr nur auf der jeweiligen Unternehmens- oder Produkt-Website, sondern auch auf Social Media-Plattformen. [nggallery id=43]
Social Media funktioniert über Mundpropaganda. In den sozialen Netzwerken sprechen Freunde, Bekannte oder geachtete Personen (so genannte Opinion Leader) Empfehlungen aus, welche im Gegensatz zu einem unpersönlichen Werbetext auf einer Website oder in einem Newsletter direkt und persönlich sind und daher glaubhafter wirken. Demgemäß ist der Zulauf zu Social Networks ernorm. Vor allem Unternehmen und Promis entdecken die Möglichkeiten vermehrter (Web-) Präsenz in sozialen Netzwerken und hier allen voran auf Facebook.
Zum Teil ist es schon so, dass über Facebook für einige Internetseiten mehr Traffic generiert wird als über Google. Das bedeutet, dass über Links innerhalb eines Facebook-Profils oder einer -Fanseite mehr Menschen zu Websites gelangen als über eine Suchanfrage bei Google. So geschehen mit der Perez Hilton Website für den Zeitraum der diesjährigen Oscarverleihung (knapp 14 Millionen Seitenaufrufe). Nach eine Analyse des Hitwise Data Centers generierten Seitenaufrufe über Facebook 300 Mal mehr Traffic als direkte Suchanfragen bei Google mit den Begriffen „Perez Hilton“.
Zum Beispiel Facebook
Beim größten sozialen Netzwerk Facebook meldete sich Mitte September 2009 der 300 millionste Benutzer an. 100 Millionen stammen aus Europa und laut Inside Facebook kommen jeden Tag um die 600 Tausend neue Benutzer dazu. Weiterhin
- verändern 30 Millionen Nutzer ihren Status monatlich
- gibt es jeden Monat 14 Millionen Video-Uploads
- und 2 Milliarden Foto-Uploads
- und 45 Millionen aktive Gruppen
- sowie 30 Millionen Veranstaltungen pro Woche und
- 10 Millionen werden täglich Fan einer Marke, eines Unternehmens oder einer Person
Facebook bietet einige Möglichkeiten zu einer bequemen strategischen Vernetzung mit anderen Social Media Plattformen. Dabei geht es insgesamt um die Sichtbarkeit eines Unternehmens, die über die Präsenz in Social Media erheblich gesteigert wird. Dabei bedeutet mehr Webpräsenz nicht automatisch auch mehr Pflegeaufwand. So bietet Facebook an u. a. über die eigene Fanseite automatisiert zu twittern und diese Tweets können zugleich in anderen sozialen Netzwerken (bspw. auf dem eigenen MySpace-Profil) veröffentlicht werden.
Wie gehe ich als Unternehmen in Facebook vor, um mich zu positionieren?
Nachdem ein Profil eingerichtet und vielleicht auch schon ein wenig aufgebaut wurde indem Freunde hinzugefügt wurden, folgt im nächsten Schritt die Einrichtung einer Fanseite. Wenn nun schon ein Profil vorhanden ist, warum dann noch eine Fanseite? Ganz einfach: Während Google bei Suchanfragen zwar erfassen kann, dass ein Unternehmen oder eine Person ein Profil bei Facebook hat, können Inhalte, dass heißt Profileinträge aus Facebook, nicht erfasst werden. Das liegt daran, dass die Profileinstellungen der meisten Facebook-Nutzer so eingerichtet sind, dass Informationen nur hinzugefügten Freunden zugänglich sind (geschlossener Bereich).
Ebenfalls zum geschlossenen Bereich gehören Gruppen auf Facebook. Gruppenmitglied wird nur der, der durch einen Admin oder Moderator hinzugefügt bzw. eingeladen wurde. Ganz anders verhält es sich mit Fanseiten, welche prinzipiell offen sind. Für die Suchmaschinen bedeutet das, dass alle in den Fanseiten vorkommenden Inhalte indexiert und gewertet werden können. Eine Facebook-Fanseite verbessert damit die eigene Webpräsenz ganz von allein. Nun geht es jedoch darum, eine Fanseite richtig aufzubauen, attraktiv zu gestalten und verwertbare Inhalte für Fans zu liefern.
Wie das geht und warum das Spaß macht – dazu mehr im 2. Teil.



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