Das Management-Tool Hootsuite nutzen nicht nur Power-Twitterer. Spätestens seit soziale Netzwerke wie Facebook oder LinkedIn per Hootsuite bedient werden können, verbreitete sich die komfortable Applikation mit einigem Tempo.
Dieses wird nun zusätzlich an Fahrt aufnehmen, da die Betreiber der Hootsuite gestern bekannt gaben, eine neue Schnittstelle zu WordPress integriert zu haben – der wohl am meisten verwendeten Software für Webblogs. Allein die Version 2.9, welche vor noch nicht ein Mal einem Monat veröffentlicht wurde, wurde zum jetzigen Zeitpunkt 1.684.122 Mal runter geladen.
In der derzeitigen Beta-Version wird WordPress wie ein Twitter-Account oder ein Facebook-Profil eingebunden und ebenso schön wie übersichtlich und in Säulenform dargestellt.
Warum mit der Hootsuit bloggen?
Power-Twitterer haben die Hootsuite sowieso offen, wodurch sich etliche Browser-Tabs auf nur einen reduzieren lassen. Bedient man mehrere Blogs, kann man diese nun ebenfalls an die Hootsuite anbinden, ohne Mehraufwand mit nur einem Eintrag gleichzeitig befüllen und muss sich nicht in jeden Blog einzeln einloggen. Ein weiterer großer Vorteil besteht in der Übernahme von Wordformatierungen. Denn diese waren bisher problematisch. Aus MS Word kopierte Texte haben oftmals den ganzen RSS-Feed ungültig gemacht, so dass man Texte, sofern sie nicht direkt in WordPress eingetragen wurden, besser aus einem Editor kopierte. Überträgt man nun mit MS Word erstellte Texte über die Hootsuite in einen WordPress-Blog, gibt es keine solcherlei Probleme mehr.
Bilder haben bei WordPress ebenfalls manchmal zur Ungültigkeit des Feeds geführt. Auch dieses Problem hat sich mit Verwendung der Hootsuite erübrigt. Doch soll ein Bild im Blogeintrag fest angezeigt werden, muss es per FTP zunächst hochgeladen werden. Nun kann das Bild im Hootsuite-Eingabefeld per HTML-Tags angegeben werden. Verwendet man für die Bild-Integration die übliche Hootsuite-Bildfunktion, wird es im Blogeintrag lediglich als Link dargestellt. In der gleichen Weise müssen Textformatierungen für fett, kursiv, unterstrichen etc. sowie Links per HTML angegeben werden, damit sie im Blogeintrag entsprechend dargestellt werden.

Ganz einfach ist die Veröffentlichung von Videos, wobei nur der „Einbetten“-Code in das Hootsuite-Eingabefeld kopiert werden muss. Die Ausgabe erfolgt automatisch ohne zusätzliche Code-Eingabe.
Die Mankos
Etwas unkomfortabel ist die Erstellung einer Überschrift, da hierfür einfach die ersten 40 Textzeichen übernommen werden als Überschrift. Damit steht die Überschrift immer doppelt da, ein Mal als Überschrift sowie als Text zu Beginn des Eintrags. Darüber hinaus werden exakt die ersten 40 Zeichen als Überschrift ausgelesen, was bedeutet, dass bei kurzen Überschriften einfach Teile vom eigentlichen Fließtext mit in die Überschrift gepackt werden.
Bisher funktioniert die WordPress Schnittstelle nur für Webblogs, welche als Subdomain unter der .com Adresse gehostet werden (www.blogname.wordpress.com). Dieser Umstand soll jedoch in nächster Zeit bereinigt werden, so dass wir demnächst damit rechnen, dass mit der Hootsuite auch sämtliche selbst gehostete Blogs verwaltet werden können.



[...] Media Plattformen wie Facebook, MySpace oder LinkedIn per Hootsuite zu bedienen. Schließlich brütete die Eule eine WordPress Schnittstelle aus, so dass es möglich war, Webblogs im gewohnten Säulendesign per Hootsuite zu [...]