Nachdem sich die Google Inc. aus dem Suchmaschinengeschäft in China zurückgezogen hat, konzentriert sich der Suchmaschinengigant ganz auf den Ausbau seiner Geschäfte auf dem US-amerikanischen und europäischen Markt, wo er 80 Prozent aller Suchanfragen bedient.
Als erweiterte Funktion hat Google nun eine Echtzeitkomponente integriert. Mit deren Hilfe erstrecken sich Suchanfragen nun auch über die Statusupdates aus sozialen Netzwerken. Eingeschlossen sind natürlich die Posts, welche über die weltgrößte Social Networking Site Facebook laufen, sowie die von MySpace und Twitter. Darüber hinaus werden Informationen aus Friendfeed durchforstet sowie aktuelle Blog-Beiträge. Bei mehr als 400 Millionen Nutzern insgesamt unterliegen die Statusupdates aus Facebook jedoch einer Einschränkung: Nur aus den Facebook Pages – also von den Fanseiten von öffentlichen Personen, Marken und Unternehmen – die mehr als 5.000 Fans haben, werden Statusupdates von Google beachtet. „Normale“ Profile von Personen und Pages mit weniger als 5.000 Fans fallen raus.

Gehandhabt wird die neue Funktion, indem man wie gewohnt einen Suchbegriff eingibt und dann unter Optionen (linker Hand) die „Neusten“ anklickt. Erkenntlich werden neuste Meldungen aus Twitter, Facebook & Co an einer „Sprechblasenoptik“, die unter Angabe der Quelle und des jeweiligen Zeitpunkts der Veröffentlichung verwendet wird. Neue Informationen rücken automatisch wie bei einem Ticker nach.
Wozu eine Echtzeitsuche?
Die Frage beantwortet Google in einem Video: Da die Menschen überall und bei jeder Gelegenheit ihr persönliches Netzwerk mit Informationen versorgen, bspw. wenn sie auf der Autobahn im Stau stehen oder sich ein Sturm auf eine Stadt zu bewegt, können diese Informationen jetzt gesammelt abgefragt werden, ohne dass die einzelnen Dienste extra aufgerufen werden müssen. Laut Dylan Casey, Projektmanager bei Google, biete sich dies gerade für Informationen an, die auf örtliche Begebenheiten begrenzt seien und zugleich nur für eine begrenzte Zeit von Bedeutung wären, wie bspw. die Bekanntgabe eines Stromausfalls oder eben Staumeldungen. Zugleich bezeichnete Casey die Integration der Echtzeitsuche als die größte Veränderung der Suchmaschine in den vergangenen Jahren.
Profitieren von der Echtzeitsuche wird auf jeden fall der Microblogging-Dienst Twitter, da Tweets durch die Integration in die Google Echtzeitsuche einem sehr viel größeren Publikum zur Verfügung gestellt werden.



[...] wie sie alle heißen. Der Trend geht zum Durchforsten von Echtzeitveröffentlichungen (s. Google Real Time Search), von persönlichen Empfehlungen und bedürfnisorientierten Nischenprodukten; schlichtweg: [...]
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[...] Offenheit und Reichweite (Statusupdates werden bspw. aus den Pages mit über 5.000 Fans in die Google Real Time Search aufgenommen). Einzig bei den Grünen heißt das Konzept nicht nur: Flyer unter die Leute [...]
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