
Obwohl im März darüber berichtet wurde, dass zurzeit lediglich der asiatische Werbemarkt wachsen würde, sieht die Lage nur wenige Monate später schon wieder ganz anders aus: Nach einer Untersuchung von eMarketer sind Werbeinvestitionen in soziale Netzwerke in diesem Jahr ganz und gar nicht rückläufig gewesen. Und bewahrheiten sich die Prognosen für nächstes Jahr, dann werden die auf Empfehlungsmarketing ausgerichteten Einsätze noch kräftig weiter anwachsen …

Aus Krisenregionen wie Afghanistan treten immer mehr Menschen Facebook bei. Generell verzeichnet die weltgrößte Social Networking Site einen großen Zuwachs an Nutzern aus Entwicklungsländern.
Diese Entwicklung werten einige Beobachter als Chance für eine fortschreitende Demokratisierung bzw. eine Möglichkeit für Menschen vor Ort, am weltweiten Geschehen endlich Teil haben zu können. Eine etwas boshafte Einschätzung der Außenwirkung des vornehmlich auf Vermarktung, Kontaktpflege und Spaß angelegten Internetportals …

Julian Assange ist Gründer von WikiLeaks – der Whistleblower Plattform für Transparenz. Nach der Veröffentlichung brisanten Materials, zuletzt eines Afghanischen Kriegstagebuchs, stand Assange unter Beobachtung der Geheimdienste.
Nun wurde nur wenige Tage nach Ankündigung der Bereitstellung weiterer, geheimer Dokumente zum Krieg in Afghanistan der Frontmann in Schweden u. a. der Vergewaltigung bezichtigt und zur Fahndung ausgeschrieben. Obwohl die Anklage binnen 20 Stunden wieder fallen gelassen werden musste, hat der Ruf des Internetaktivisten erheblich gelitten.

Geolokalisierende Dienste erfreuen sich seit geraumer Zeit größter Beliebtheit. Das liegt vor allem daran, dass Smartphones heute per Connect die Veröffentlichung der Check-In Daten von Nutzern auf Social Networking Sites zulassen, so dass der gesamte digitale Freundeskreis daran teilhaben kann.
Da war es nur eine Frage der Zeit, bis das weltgrößte soziale Netzwerk Facebook seinen eigenen mobilen Dienst zur Geolokalisation anbietet- was in den USA mit Facebook Places bereits geschehen ist. Die Umsetzung bei uns soll nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Social Networking ist ein Segen für die Frauen. Denn durch die Nutzung der sozialen Netzwerke wenden sich Frauen vermehrt auch anderen Bereichen im Internet zu. Dabei wächst der Anteil der Frauen unter den Internetnutzern kontinuierlich an, worin sie global schon 46 Prozent stellen. Und in Singapur und den USA haben sie die Männer längst überholt. Für Südamerika und Asien erwartet man dies ebenfalls, sobald dafür die technischen Voraussetzungen geschaffen sind.
Wo also gibt es noch Unterschiede in der Netznutzung zwischen Männern und Frauen?

Wie viele Blogs gibt es, zu welchen Zwecken werden sie genutzt, über was wird gebloggt und vor allem: was für ein Typ ist der typische Blogger?
Solcherart Fragen haben sich ein paar Jungs aus San Fransisco angenommen und sie recht anschaulich in einer bzw. zwei Grafiken beantwortet. Eine Betrachtung lohnt sich.

Was haben wir sie gemocht, die hübsche kleine Eule, die für uns zuerst durch Twitter und dann durch die sozialen Netzwerke geflattert ist. Die mit leisem Flügelschlag unsere Nachrichten aufgenommen hat und – manchmal alleine, manchmal im Schwarm – ausgezogen ist, um sie im Twitterverse und auf sozialen Netzwerken zu verbreiten.






