
Fast ein halbes Jahr ist es nun her, dass die Deepwater Horizon, eine bp geführte Ölplattform im Golf von Mexiko, zunächst explodierte, dann unterging und schließlich einen nicht enden wollenden Unterwasser Ölstrom entfesselte. Ein halbes Jahr, in dem sich British Petrol jede nur erdenkliche Mühe gab, trotz der durch mangelnde Sicherheitsvorkehrungen ausgelösten, bisher größten Ölkatastrophe, in den Medien nicht selbst komplett unterzugehen.

Präsent zu sein ist eine Sache. Dann jedoch – ohne es zu merken – mit Schmutz beworfen zu werden, so dass alle, die es sehen wollen, sehen können, ist eine andere.
CosmosDirekt, die Versicherungsgruppe aus Saarbrücken, befindet sich derzeit in einer Schlammschlacht der besonderen Güte – aller Wahrscheinlichkeit nach unwissentlich. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich Deutschlands größter Direktversicherer auf übelste Weise beschimpfen lässt.




