
Wer gestern die englische Wikipedia aufrufen wollte, staunte nicht schlecht: Statt der üblichen Startseite fand sich eine schwarze Seite mit dem Titel „Imagine a World Without Free Knowledge“ und ein Hinweis auf ein vom U.S. Kongress geplantes Gesetz. Viele weitere Seiten zeigten nur schwarz, die amerikanische Google-Seite präsentierte ein geschwärztes Logo.

Ein Sturm im Wasserglas erschütterte die letzten Tage die Netzgemeinde: Google+ führt nun auch Pages ein. Was man schon lange von Facebook kennt, ist nun auch auf der Konkurrenz-Plattform Wirklichkeit geworden. Es gibt ab sofort für Unternehmen die Möglichkeit, sich ihre eigene Page bei Google+ einzurichten und ihren Kunden so eine spannende neue Plattform zu bieten mit allen Vorteilen, die das Web 2.0 so bereithält.

Die Nato ist das verteidigungspolitische Bündnis, welches im aufkommenden Kalten Krieg gegründet wurde. Hintergrund war die Herstellung von Sicherheit durch Abschreckung und Aufrüstung und die Demonstration ständiger Abwehrbereitschaft.
Diskussionen um die Auflösung der Nato wurden spätestens nach der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Zerfall des Warschauer Paktes virulent. Nun schlägt die Debatte um neue sicherheitspolitische Konzepte in eine ganz andere Richtung – um eine Ausweitung des Bündnisfalls auf kriegerische Aktivitäten im Internet – sprich den Cyberwar.

Das Internet bzw. die Art und Weise der Informationsbereitstellung und –verknüpfung hat unser Leben radikal verändert. Angefangen mit dem Arpanet, dem Web 1.0 als Internet der Geschäfte bzw. der Wirtschaft, über das Web 2.0 und dem Internet der Dienste soll die Entwicklung des Web 3.0, des semantischen Internets, schließlich die Vision des Internets der Dinge verwirklichen.
So befinden wir uns derzeit an der Schwelle zwischen Web 2.0 und Web 3.0. Und was bedeutet das? Wo führt es hin und was bringt uns eine neue, semantische Art der Informationsverarbeitung?

Suchanfragen im Internet können immer genauer spezifiziert werden – allen voran beim Suchmaschinengiganten Google, der auf dem US-amerikanischen und europäischen Markt immerhin 80 Prozent aller Suchanfragen bedient.
Nun hat die Google Inc. ein neues Feature installiert – den Blog Finder. Mit diesem kann man dezidiert nach einzelnen Blogbeiträgen suchen oder nach Blogs, die im Ganzen thematisch zur Suchanfrage passen.

Obwohl im März darüber berichtet wurde, dass zurzeit lediglich der asiatische Werbemarkt wachsen würde, sieht die Lage nur wenige Monate später schon wieder ganz anders aus: Nach einer Untersuchung von eMarketer sind Werbeinvestitionen in soziale Netzwerke in diesem Jahr ganz und gar nicht rückläufig gewesen. Und bewahrheiten sich die Prognosen für nächstes Jahr, dann werden die auf Empfehlungsmarketing ausgerichteten Einsätze noch kräftig weiter anwachsen …

Aus Krisenregionen wie Afghanistan treten immer mehr Menschen Facebook bei. Generell verzeichnet die weltgrößte Social Networking Site einen großen Zuwachs an Nutzern aus Entwicklungsländern.
Diese Entwicklung werten einige Beobachter als Chance für eine fortschreitende Demokratisierung bzw. eine Möglichkeit für Menschen vor Ort, am weltweiten Geschehen endlich Teil haben zu können. Eine etwas boshafte Einschätzung der Außenwirkung des vornehmlich auf Vermarktung, Kontaktpflege und Spaß angelegten Internetportals …

Social Networking ist ein Segen für die Frauen. Denn durch die Nutzung der sozialen Netzwerke wenden sich Frauen vermehrt auch anderen Bereichen im Internet zu. Dabei wächst der Anteil der Frauen unter den Internetnutzern kontinuierlich an, worin sie global schon 46 Prozent stellen. Und in Singapur und den USA haben sie die Männer längst überholt. Für Südamerika und Asien erwartet man dies ebenfalls, sobald dafür die technischen Voraussetzungen geschaffen sind.
Wo also gibt es noch Unterschiede in der Netznutzung zwischen Männern und Frauen?





