
Wer gestern die englische Wikipedia aufrufen wollte, staunte nicht schlecht: Statt der üblichen Startseite fand sich eine schwarze Seite mit dem Titel „Imagine a World Without Free Knowledge“ und ein Hinweis auf ein vom U.S. Kongress geplantes Gesetz. Viele weitere Seiten zeigten nur schwarz, die amerikanische Google-Seite präsentierte ein geschwärztes Logo.

Was sich eher nach einem netten Ausflug in die Antike anhört, ist seit Jahren für uns alle zur Bezeichnung einer Bedrohung geworden. „Trojaner“ lauern in jeder Spam-Mail, und seit Neuestem hat die Angelegenheit ungekannte Dimensionen angenommen. Die kleinen Programme schmuggeln sich unbemerkt auf einen Rechner, um dann wie das trojanische Pferd des Odysseus von innen die Kontrolle über den Rechner zu übernehmen.

Man kann viel über neue Funktionen auf Facebook fachsimpeln, was aber auf jeden Fall Bedeutung hat, sind die Fotos. Ohne sie sähe es auf der Plattform wohl ziemlich öde aus. Kein anderes Medium ist auf Facebook so beliebt, abgesehen vielleicht von Videos. Das belegt auch ein Blick auf die harten Fakten:

Facebook ist gerade dabei, seinen Nutzern eine neue Anwendung zur Verfügung zu stellen: Facebook-Fragen. Mit diesem Tool soll es für jeden möglich sein, Umfragen zu allen denkbaren Themen durchzuführen. Was sich erst einmal nicht so spektakulär anhört, offenbart sich bei genauerem Hinsehen als hochkomplexe Anwendung.

Reden wir mal über eine moderne Geißel der Menschheit. Reden wir über Spam. Auf immer neuen Wegen gelangen allerlei Angebote zu uns, die leider meistens so wenig mit uns zu tun haben, dass sie nicht mal mehr zur Erheiterung taugen. Spam gibt es nicht mehr nur in Emails, sondern auch auf Facebook. Das Portal macht es möglich, Spam auf allen möglichen neuen Wegen zu versenden.

Verteidigungsminister Karl-Theodor Guttenberg ist wegen seines Doktortitels in die Kritik geraten. Worum geht es dabei eigentlich? Dem im Raum stehenden Plagiatsvorwurf liegt eine Überprüfung der Doktorarbeit zu Guttenbergs (Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU, 2009 als Buch erschienen) durch den Bremer Rechtsprofessor Andreas Fischer-Lescano im Auftrag der Fachzeitschrift Kritische Justiz zugrunde.







