
Dass unsere digitale Existenz inzwischen untrennbar mit unserer analogen verbunden ist, merkt man spätestens, wenn ein Leben zu Ende geht. Für Hinterbliebene ist der Tod eines Angehörigen niemals einfach. Durch Profile in sozialen Netzwerken und Email-Accounts ist in unserer Zeit zur Trauer noch eine Dimension hinzu gekommen.

Wir kennen das alle: Man schreibt einen Kommentar auf Facebook, vertippt sich und muss in einem Folgekommentar darauf hinweisen, was man eigentlich gemeint hat, oder man muss den Kommentar löschen und alles noch mal neu schreiben. Diese Möglichkeiten gab es bisher, wenn einem mal ein Fehler unterlief.

Wer gestern die englische Wikipedia aufrufen wollte, staunte nicht schlecht: Statt der üblichen Startseite fand sich eine schwarze Seite mit dem Titel „Imagine a World Without Free Knowledge“ und ein Hinweis auf ein vom U.S. Kongress geplantes Gesetz. Viele weitere Seiten zeigten nur schwarz, die amerikanische Google-Seite präsentierte ein geschwärztes Logo.

Was sich eher nach einem netten Ausflug in die Antike anhört, ist seit Jahren für uns alle zur Bezeichnung einer Bedrohung geworden. „Trojaner“ lauern in jeder Spam-Mail, und seit Neuestem hat die Angelegenheit ungekannte Dimensionen angenommen. Die kleinen Programme schmuggeln sich unbemerkt auf einen Rechner, um dann wie das trojanische Pferd des Odysseus von innen die Kontrolle über den Rechner zu übernehmen.

Man kann viel über neue Funktionen auf Facebook fachsimpeln, was aber auf jeden Fall Bedeutung hat, sind die Fotos. Ohne sie sähe es auf der Plattform wohl ziemlich öde aus. Kein anderes Medium ist auf Facebook so beliebt, abgesehen vielleicht von Videos. Das belegt auch ein Blick auf die harten Fakten:

Facebook ist gerade dabei, seinen Nutzern eine neue Anwendung zur Verfügung zu stellen: Facebook-Fragen. Mit diesem Tool soll es für jeden möglich sein, Umfragen zu allen denkbaren Themen durchzuführen. Was sich erst einmal nicht so spektakulär anhört, offenbart sich bei genauerem Hinsehen als hochkomplexe Anwendung.







