
Was sich eher nach einem netten Ausflug in die Antike anhört, ist seit Jahren für uns alle zur Bezeichnung einer Bedrohung geworden. „Trojaner“ lauern in jeder Spam-Mail, und seit Neuestem hat die Angelegenheit ungekannte Dimensionen angenommen. Die kleinen Programme schmuggeln sich unbemerkt auf einen Rechner, um dann wie das trojanische Pferd des Odysseus von innen die Kontrolle über den Rechner zu übernehmen.

Reden wir mal über eine moderne Geißel der Menschheit. Reden wir über Spam. Auf immer neuen Wegen gelangen allerlei Angebote zu uns, die leider meistens so wenig mit uns zu tun haben, dass sie nicht mal mehr zur Erheiterung taugen. Spam gibt es nicht mehr nur in Emails, sondern auch auf Facebook. Das Portal macht es möglich, Spam auf allen möglichen neuen Wegen zu versenden.

Es gibt zahlreiche Einstellungen für die Privatsphäre bei Facebook. Diese werden zwar mehr und mehr vereinfacht, dadurch jedoch keineswegs transparenter. Zudem bedeuten neue Vorgaben zugleich, alle alten Einstellungen wieder Mal zu überprüfen. Und so dreht Jeder ein bisschen hier und regelt ein bisschen da oder kämpft sich Blog für Blog durch Anleitungen zu Privatsphäreneinstellungen im weltgrößten Social Network. Trotzdem bleibt ein ungutes Restgefühl, weil man sich eben doch nicht sicher fühlt.
Um alle Ungewissheiten auszuräumen gibt es ein gutes Open Source Tool von ReclaimPrivacy.org. Mit dessen Hilfe sieht man schnell, wo es Nachbesserungsbedarf gibt.
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Das Whistleblower-Portal Wikileaks ist vielen ein Dorn im Auge – weil hier unbequeme Wahrheiten zutage gefördert werden. Wie derzeit ein Video über ein Massaker durch US-amerikanische Soldaten im Irak, im Juli 2007. Bei dem Angriff in Bagdad, der sich laut Pentagon gegen “Aufständische feindliche Kräfte” richtete, starben Journalisten und andere Zivilisten. Wenn es nun zu einer Untersuchung kommt, dann ist das Wikileaks zu verdanken, wo – trotz massiver Boykottierungsversuche – das bis dato geheime Video online gestellt wurde.
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Wie viele westliche Unternehmen hat sich auch Google jahrelang nicht an den chinesischen Zensurbedingungen gestört.
Aber jetzt schon. Ob wegen der massiven Hackerangriffe der letzten Zeit, den ohnehin geringen Marktanteilen am hiesigen Suchmaschinengeschäft oder aus Menschenliebe spielt eigentlich keine Rolle – Hauptsache es tut sich was in Sachen bürgerlicher Freiheiten im Land der aufgehenden Sonne.
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