Trojaner auf Abwegen

04.11 2011
Ob damit ein Minister fällt?

Was sich eher nach einem netten Ausflug in die Antike anhört, ist seit Jahren für uns alle zur Bezeichnung einer Bedrohung geworden. „Trojaner“ lauern in jeder Spam-Mail, und seit Neuestem hat die Angelegenheit ungekannte Dimensionen angenommen. Die kleinen Programme schmuggeln sich unbemerkt auf einen Rechner, um dann wie das trojanische Pferd des Odysseus von innen die Kontrolle über den Rechner zu übernehmen.

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De re:publica XI – Berlin ist eine Reise wert

18.04 2011
re:publica 11 - Die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft

Die Digitalisierung der Welt ist ein Faktum. Um die Formen und – mittlerweile auch Folgen – der Ausdifferenzierung dieser Digitalen Welt wird hart gerungen ganz aktuell passiert auf der re:publica XI, die vom 13. bis 15. April in Berlin stattfand.

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JMStV Teil 2: Darüber lacht die Welt – Deutsches Internet mit Altersbeschränkung

10.12 2010
Busen, verpackt

In einer Zeit, in der Wikileaks versucht per Internet Transparenz in die Welt zu bringen, in der Journalisten aus Moskau, Aserbaidschan, China, dem Iran, den Philippinen, Ägypten, Kasachstan, und so weiter und so weiter in dem Versuch ihr Leben riskieren, die Welt über Missstände in ihrem Land per WWW aufzuklären, in solchen Zeiten werfen wir das Handtuch und reihen uns langsam aber sicher in die Liste oben genannter Länder mit ein.

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JMStV Teil 1: Die Neuregelungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags: Jetzt alle raus aus dem Internet ?

08.12 2010
Weihnachtsbrüste

Aus aktuellem Anlass und bevor wir uns alle über die Maßen oder gar unnötig aufregen, wollen wir an dieser Stelle einmal versuchen, ein wenig Licht ins Dunkel um die geplanten Neuregelungen des JMStV (Jugendmedienschutz-Staatsvertrag) zu bringen.

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Fahndung 2.0 – Facebook Places und die Polizei

08.10 2010

Mister X, Flucht durch Europa

Bejubelt und kritisiert – wie jedes neue Tool muss auch der ortsbezogene Dienst “Facebook Places” für viele Visionen herhalten. Unter kritischer Beobachtung durch Datenschützer und voller Erwartungen für übermotivierte Staatsangestellte, raten diese dringend dazu an, eigene Sicherheitseinstellungen hochzufahren. Nun wird die ein oder andere bemerkenswerte Person ihren Account löschen – doch geht das Leben weiter und der Dienst auch. In spätesten vier Wochen, wenn erste Horror-Meldungen darüber, wie Einbrecher per Places-Infos Rekordumsätze gemacht haben, verklungen sind, wird – wie so oft – kein Hahn mehr danach krähen – weil schon längst die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird.

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In Zeiten des Krieges …

01.10 2010

Teufel

Die Nato ist das verteidigungspolitische Bündnis, welches im aufkommenden Kalten Krieg gegründet wurde. Hintergrund war die Herstellung von Sicherheit durch Abschreckung und Aufrüstung und die Demonstration ständiger Abwehrbereitschaft.

Diskussionen um die Auflösung der Nato wurden spätestens nach der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Zerfall des Warschauer Paktes virulent. Nun schlägt die Debatte um neue sicherheitspolitische Konzepte in eine ganz andere Richtung – um eine Ausweitung des Bündnisfalls auf kriegerische Aktivitäten im Internet – sprich den Cyberwar.

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Schmierkampagne gegen WikiLeaks Gründer Julian Assange

23.08 2010

Julian Assange

Julian Assange ist Gründer von WikiLeaks – der Whistleblower Plattform für Transparenz. Nach der Veröffentlichung brisanten Materials, zuletzt eines Afghanischen Kriegstagebuchs, stand Assange unter Beobachtung der Geheimdienste.
Nun wurde nur wenige Tage nach Ankündigung der Bereitstellung weiterer, geheimer Dokumente zum Krieg in Afghanistan der Frontmann in Schweden u. a. der Vergewaltigung bezichtigt und zur Fahndung ausgeschrieben. Obwohl die Anklage binnen 20 Stunden wieder fallen gelassen werden musste, hat der Ruf des Internetaktivisten erheblich gelitten.

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Internetzensur weltweit: Wie viele Menschen haben freien Zugang zum Internet?

07.07 2010

Weltweite Zensur

www – das world wide web klingt zunächst nach Freiheit. Keine nationalen, kulturellen oder politischen Schranken kennt es (prinzipiell) und jeder kann (theoretisch) darauf zugreifen, denn es ist grenzüberschreitend, multilingual und ebenso multikulturell.

Hört sich alles gut an – entspricht aber bei Weitem nicht den tatsächlichen Gegebenheiten. Denn nur 4,7 Prozent der weltweiten Internetnutzer haben tatsächlich freien Zugang zum Internet. Das heißt im Umkehrschluss, dass 95,7 Prozent unter Internetzensur leiden müssen – ganz schön erschreckend.

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