
Aus gegebenem Anlass in Gestalt eines bereits am 19.08.2011 verkündeten Urteils des Landgerichts Aschaffenburg, Az.: 2 HK O 54 / 11, sei hiermit auf einige Punkte hingewiesen, welche möglicher Weise zum Verständnis der offenbar um sich greifenden Verunsicherung und der tatsächlichen Rechtslage beitragen können:

Ein Sturm im Wasserglas erschütterte die letzten Tage die Netzgemeinde: Google+ führt nun auch Pages ein. Was man schon lange von Facebook kennt, ist nun auch auf der Konkurrenz-Plattform Wirklichkeit geworden. Es gibt ab sofort für Unternehmen die Möglichkeit, sich ihre eigene Page bei Google+ einzurichten und ihren Kunden so eine spannende neue Plattform zu bieten mit allen Vorteilen, die das Web 2.0 so bereithält.

Man kann viel über neue Funktionen auf Facebook fachsimpeln, was aber auf jeden Fall Bedeutung hat, sind die Fotos. Ohne sie sähe es auf der Plattform wohl ziemlich öde aus. Kein anderes Medium ist auf Facebook so beliebt, abgesehen vielleicht von Videos. Das belegt auch ein Blick auf die harten Fakten:

Wahrscheinlich können wir Sie mit dieser Frage längst nicht mehr auf das Glatteis führen. Dass Unternehmen bzw. Marken wie Coca-Cola und Adidas in den sozialen Netzwerken präsent sind, dürfte allgemein ebenso bekannt sein wie das Engagement prominenter und angesagter Stars und deren beeindruckende Zahl an Freunden auf Facebook bzw. Followern auf Twitter.

Vergangene Woche veranstaltete Facebook eine Pressekonferenz für geladene Journalisten und Blogger. Das gab im Vorfeld vor allem deswegen Anlass zu zahlreichen Spekulationen, weil sowohl die verbesserten Bildfunktionen als auch die Veröffentlichung des ortsbezogenen Dienstes Facebook Places lediglich nebenher angekündigt wurden.
Die jetzigen Updates wurden jedoch in gewohnter Facebook Manier als sensationelle Neuerungen beschrieben, welche das Nutzerverhalten im Internet ändern würden – bspw. durch die Einführung geschlossener Gemeinschaften.

Obwohl im März darüber berichtet wurde, dass zurzeit lediglich der asiatische Werbemarkt wachsen würde, sieht die Lage nur wenige Monate später schon wieder ganz anders aus: Nach einer Untersuchung von eMarketer sind Werbeinvestitionen in soziale Netzwerke in diesem Jahr ganz und gar nicht rückläufig gewesen. Und bewahrheiten sich die Prognosen für nächstes Jahr, dann werden die auf Empfehlungsmarketing ausgerichteten Einsätze noch kräftig weiter anwachsen …







