
Für jeden, der auf Facebook wirbt, ist eines entscheidend: Die Fans. Zum einen, weil sich ja ohne Fans sonst offenkundig niemand für einen interessieren würde, zum anderen aber auch, weil die Fans selber neue Fans erreichen können. Fans zu haben, ist also schon mal nicht schlecht, aber wenn die nicht aktiver werden, hat man wenig von ihrem Fantum. Deshalb ist die entscheidende Frage: Wie macht man mehr aus seinen Fans?

Glück, Euphorie, Trauer, Wut, Angst, Begeisterung, all das sind Reaktionen, die im Zusammenhang mit Facebook keine Seltenheit sind. Kein Wunder, schließlich teilen viele Menschen hier ja täglich mit, was sie bewegt. Dennoch überrascht es, dass andere Medien offenbar weniger heftige Reaktionen hervorrufen.

Auf Facebook gibt es derzeit kaum ein anderes Thema mehr: Bekommt das Social Network bald Konkurrenz aus dem Hause Google? Es sieht ganz danach aus. Dieser Tage ist Google+ an den Start gegangen. Ein Social Network, das ähnliche Funktionen wie Facebook bietet und natürlich noch besser sein soll.

So lautet der abschließende Leitspruch und die gleichzeitig auffordernde Schlussfolgerung des letzten Führungskräftetreffens des Europäischen Finanz Forums (EFF) im IBM Forum Wien im Juni 2010. Wenig spektakulär, kam das EFF zu der Erkenntnis, dass Social Media gerade in Anbetracht der bei aller konjunktureller Aufbruchstimmung noch immer zu gewärtigenden Finanz- und Vertrauenskrise…
MediaCluster Allgemein
„The medium is the message“ – oder warum der sogenannte Social-Media-Hype sehr wohl reflektiert ist.

Vielleicht ist es das Problem der heutigen Zeit, schnell mit Urteilen bei der Hand zu sein. Vielleicht ist es aber einfach auch ein zerebrales Defizit der Hands-on-Burschen, die sich an den vermeintlichen Schalthebeln glauben. Nein, es geht hier nicht um ein triviales Abwatschen, sondern um ein verstehendes Analysieren. Also bitte urteilt – urteilt auf der Basis von Denken und nicht auf der Basis der dünnen Empirie des eigenen Bauchgefühls.

In einem 1937 auf Einladung des österreichischen Werkbundes gehaltenen Vortrag widmet sich Robert Musil der Dummheit (Über die Dummheit, Alexander Verlag Berlin 2001). Dabei unterscheidet er zwei Arten von Dummheit: Die ehrliche Dummheit und die intelligente.

Hin und wieder zurück – nun kann man von MySpace aus Twittern, was bei dem dezidiert jungen Publikum für Freude sorgen wird.



