
Das Internet ist einem rasanten Wandel unterlegen. Dabei reden wir längst nicht mehr vom Web 2.0, denn das das Internet dominierende Paradigma heißt nun Social Media. Ersichtlich wird dies unter anderem daran, dass Zweidrittel der globalen Internetgemeinde soziale Netzwerke nutzten. Betrachtet man das Nutzerverhalten von US-Amerikanern, sind es sogar Dreiviertel. Die meisten sind bei Facebook – Zeit also, sich das weltweit größte soziale Netzwerk Mal in Zahlen genauer anzuschauen.
________________________________________________

Vor nicht ein Mal einem Jahr sollte mit der Einstellung eines neuen Geschäftsführers bei MySpace alles anders werden – vor allem besser. Doch Owen Van Natta hatte einem weiteren Mitgliederschwund bisher wenig entgegen zu setzen und wurde unlängst gefeuert.
Nun sollen einige technische Neuerungen für neuen Schwung im ehemals größten sozialen Netzwerk sorgen, die den Fokus auf Inhalte und nicht die Pflege sozialer Beziehungen richten.
________________________________________________

Wir vertrauen dem Urteil und der Empfehlung von virtuellen Freunden mittlerweile fast ebenso stark, wie realen Freunden. Und diese nehmen mehr Einfluss auf unser Konsumverhalten als die klassischen Werbemedien je hatten. Daher nutzen viele Unternehmen Social Media, um in der neuen “Einflusswirtschaft” mitzumischen und direkte Kanäle zu ihren Kunden zu öffnen.
Doch wann haben wir eigentlich angefangen, Fremden zu vertrauen?
________________________________________________

Die Kapazitäten unseres Gehirns sind beschränkt, was sich auch auf die Organisation und den Umfang sozialer Beziehungen auswirkt. Im Grunde genommen können wir nämlich nicht anders wie unsere Vorfahren die Neandertaler nur eine begrenzte Menge an sozialen Kontakten pflegen. Vor dem Hintergrund dieser Ausage steht die Netzwerk-Idee, auf der soziale Plattformen wie Facebook, MySpace oder Twitter beruhen, ziemlich auf verlorenem Posten. Wäre da nicht Mr. Dunbar und seine Netzwerktheorie.
Soziales Netzwerk





